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Veranstaltungen Dezember 2014

                			
Samstag, 06.12.2014 – ab 20:00 Uhr – Größenwahn & Leichtsinn Infoveranstaltung und Soliparty 20:00 uhr Infoveranstaltung: "refugee report" Stimmen von geflüchteten Menschen – Statements, die sie uns mitteilen wollen. Refugee Report ist eine Plattform, 2013 in Berlin gegründet, die Stimmen von geflüchteten Menschen hörbar macht. Die Sprecher und Sprecherinnen wählen ihr Thema, frei von Zeitvorgaben oder vorgegebenen Fragen. Sie sprechen in der Sprache ihrer Wahl. Auf der Webseite können alle Statements angehört werden. Es werden Übersetzungen ins Englische angeboten. Neben den Statements können Geflüchtete auch mittels Einwegkameras ihre Ideen und Meinungen an die Öffentlichkeit tragen. Sie dokumentieren mit den Kameras ihren Alltag und sprechen dann auf Audioaufnahmen über ihre Bilder. Eine Ausstellung mit einer Auswahl an Bildern und Audiospuren kann derzeit auch im Berliner Büchertisch, Mehringdamm 51, besucht werden. www.refugee-report.de 23:00 uhr Party: "Trash´n`Smash die Einemillionste!" Ja, ihr könnt euren Augen trauen! Eure Lieblingsgruppe der Herzen Vosifa lädt mal wieder zur Tanz und Trunk in die K9. Für allerfeinstes All Time Favourites Geballer sorgen diesesmal: Betsy (Trash) Adrian (70er und 80er) DJ muss man wissen (Trash, Schlager, Alltimes) Die Einnahmen gehen an die Orga und Umsetzung des mittlerweile 9. Open Air for Open Minds, das 2015 in Berlin-Buch stattfinden soll. Weitere Infos unter www.vosifa.de Sonntag, 14.12.2014 – 20:00 Uhr – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmeabend esther bejarano - erinnerungen Ausschnitte eines gemeinsamen Konzerts mit der Rap-Gruppe Microphone Mafia und Interviews Esther Bejarano – 90. Geburtstag am 15. Dezember 2014 Seit mehr als dreißig Jahren ist sie eine Kämpferin gegen das Vergessen, die ihre Geschichte an Schulen erzählt und mit den Mitteln der Musik leidenschaftlich gegen jede Art von Intoleranz angeht. combatiente zeigt : * revolution - politische filmabende. * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen. * gelebte geschichte des widerstands. Mittwoch, 17.12.2014 – 19:30 h – Größenwahn „Feuer und Flamme den Abschiebebehörden“?! Geschichte und Aktualität der Kämpfe gegen Abschiebehaft mit Volker Gerloff (Rechtsanwalt Berlin), Biblap Basu (Reachout/KOP, Berlin) und N.N (Soligruppe für Bernhard H.) Am 11. April 1995 versuchte die militante Gruppe K.O.M.I.T.E.E. die Baustelle des Abschiebeknastes in Grünau zu sprengen. Die Aktion ging schief und zwang drei mutmaßlich Beteiligte zum Untertauchen. Knapp zwanzig Jahre später, im Juli 2014, wurde Bernhard Heidbreder in Venezuela festgenommen und soll nach Deutschland ausgeliefert werden. Die deutschen Behörden haben seine Auslieferung beantragt, um ihm jetzt noch den Prozess wegen der missglückten Aktion von damals zu machen. Über das Auslieferungsersuchen wird in Venezuela voraussichtlich im Laufe der nächsten zwei Monate entschieden. Eine beispielhafte Straflust, die der Repressionsapparat auch schon damals linker Militanz entgegensetzte. Denn Grünau war kein Einzelfall: Die Asylrechtsverschärfungen von 1993 wurden nicht unwidersprochen hingenommen und Militanz gehörte zum guten Ton. Schon 1993 war der RAF ein ähnlicher Anschlag auf die JVA Weiterstadt geglückt, weshalb der Knast erst vier Jahre später eröffnen konnte. Neben den militanten Interventionen gibt es seitjeher breit getragenen Widerstand gegen das System der Abschiebehaft. Denn es ist nicht hinnehmbar, dass Flüchtlinge eingesperrt werden, damit der Staat sie problemloser abschieben kann. Abschiebehaft kriminalisiert Flüchtlinge, denn sie ist faktisch Strafhaft, ohne dass eine Straftat begangen wurde. Mitte diesen Jahres entschied der Europäische Gerichtshof, dass Abschiebehaft nicht in normalen Knästen stattfinden darf und sorgte damit für massive Unterbringungsprobleme, denn nicht alle Bundesländer leisten sich einen extra Abschiebeknast, wie Berlin oder Brandenburg. Seit dem Sommer buchen also andere Bundesländer Gewahrsamsplätze in Grünau und bürden den Angehörigen und Anwälten damit lange Fahrtzeiten auf. Der Bundesgerichtshof erklärte zudem die Inhaftierung von Flüchtlingen im Dublin-Verfahren (der Asylantrag läuft bereits in einem anderen EU-Land) als rechtswidrig – weil eine deutsche Rechtsgrundlage fehle um noch nicht abgelehnte Asylbewerber einzusperren. Deshalb mussten viele Flüchtlinge aus der Abschiebehaft entlassen werden. Diese beiden Schlappen für die Abschiebebehörden sollen nun wieder ausgebügelt werden. Die Bundesregierung plant für Anfang nächsten Jahres ein Gesetz um die Gründe zur Inhaftierung von Flüchtlingen wieder auszuweiten. Auch dagegen regt sich schon Protest. Ziel der Veranstaltung mit der Soligruppe für Bernhard, dem Antira-Aktivisten Biblap Basu und dem Asylrechtsanwalt Volker Gerloff ist einerseits über die Akutalität von Abschiebehaft aufzuklären und andererseits der Frage nachzugehen, was sich im Kampf gegen dieses besondere Mittel der Migrationsabwehr verändert hat. Antifa Friedrichshain (antifa-fh.so36.net) Freitag, 19.12.2014 – ab 19:00 Uhr – Größenwahn & Leichtsinn Solikonzert und -Party zum International Migrants Day Zum International Migrants Day lädt Women Across Borders (NPO aus Südafrika: http://www.womenacrossborders.org.za/) zur open End Soliveranstaltung ein. Es wird gegessen (Küche für alle- Küfa - 2,50€), gesungen (LiveMusic mit: Nanostaat/ SingerSongwriterin Eva Wunderbar / Biegel und Rapunzel) und zu 80’er/ 90’er/ AllTimes und Hip Hop der DJane’s und DJ’s getanzt (No Cap No Style / The Hapoels). Eintritt kostet 3 – 5 €, auf Spendenbasis. Zum inneren Aufheizen gegen den winterlichen Frost gibt es Glühwein und Mexikaner-Shot. Alle Einnahmen gehen an Women Across Borders, nach Durban/Südafrika, die Flüchlingsfrauen unterstützen. Essentielle Angebote sind zum einen Englischkurse oder die Begleitung und Unterstützung beim Aufbau eines eigenen kleinen Geschäftes. Dabei stehen Partizipation, Empowerment und Unabhängigkeit der Frauen im Vordergrund. Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus! Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an. IMMER Bar Kneipe Café Liberación Montag bis Samstag ab 19 Uhr (Mai-September ab 17 Uhr) Nette Kneipe für nette Leute. Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen. Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. Einfach in der Kneipe fragen. INFOS K9-Veranstaltungsetagen Räume für Veranstaltungen, Konzerte, Treffen, Parties! Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete! Anfragen in den Briefkasten oder an: groessenwahn@kinzig9.de Schlafplätze in der K9 für bis zu 6 Leute! Anfragen an: remise@kinzig9.de K9 Hausprojekt Kinzigstraße 9 / 10247 Berlin U5 Samariterstraße oder S Frankfurter Allee www.kinzig9.de