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Veranstaltungen Juli / August 2014

                			
Samstag, 05.07.2014 - Größenwahn & Leichtsinn Infoveranstaltung - 20:00 h - Soliparty der Antifa Westbrandenburg - ab 22:00 h - (Neo)nazismus hat in Westbrandenburg eine lange Tradition, genauso wie antifaschistische Intervention. Durch diese ist es gelungen (neo)nazistisches Gedankengut in bestimmten Regionen massiv zurückzudrängen und eine alternative und antifaschistische Szene zu etablieren. Nur im Havelland, in Bad Belzig und im Raum Neuruppin konnten sich stabile (neo)nazistische Gruppen etablieren. Trotz verschiedener Versuche durch NPD- Funktionär_innen und Freien Kräften ist es ihnen kaum gelungen neue Strukturen außerhalb der genannten Regionen aufzubauen. So entstehen zwar immer wieder Ortsverbände oder Stützpunkte der NPD und Gruppen von Freien Kräften, jedoch haben diese zum Teil nur wenige Monate bestand. Diese liegt zum einen an antifaschistischer Intervention und Rechercheoutputs und zum anderen an den (Neo)nazis selbst. Seit dem vergangenem Jahr ist jedoch zu beobachten, dass sich viele, gerade ältere (Neo)nazis wieder auf Kundgebungen und Demonstrationen blicken lassen. Die Ursache hierfür liegt nachweislich in dem Ausbau und Neubau von Geflüchtetenunterkünften in diversen Gemeinden im ganzen Land Brandenburg. Dieses Thema scheint für viele (Neo)nazis von herausragendem Interesse zu sein, besonders für die Älteren, da dieses Thema schon zu Beginn der 1990er für Sie von Bedeutung gewesen ist. Dass Asylpolitik die Bevölkerung polarisiert zeigen nicht nur diverse „Nein zum Heim“ Initiativen, sondern auch die Brandanschläge auf die Unterkünfte in Beelitz und Premnitz. Glücklicherweise etablieren sich in fast allen Städten auch „Willkommensinitiativen“. Die Unterstützung dieser Initiativen, die Durchführung von linken und antifaschistischen Kundgebungen und Demonstrationen sowie die Organisation von sogenannten „Anti-Nazi-Protesten“ und die dafür benötigten Materialien (Flyer, Plakate, Broschüren), benötigen finanzielle Mittel. Aus diesem Grund haben wir beschlossen eine Soliparty in Berlin zu organisieren, mit dem Ziel, nicht nur Geld für die genannten Projekte zu sammeln, sondern auch gemeinsam mit Brandenburger und Berliner Genoss_innen zu feiern und Kontakte zu knüpfen. Des Weiteren werden wir vor der Party eine Infoveranstaltung zum Thema „(Neo)nazismus in Westbrandenburg – aktuelle Entwicklungen der Szene und Perspektiven antifaschistischer Arbeit in strukturschwachen Regionen“ durchführen. Wir freuen uns auf einen regen Austausch nach der Infoveranstaltung und auf eine fette Party im Anschluss. Freitag, 18.07.2014 - Größenwahn Nelson Mandela Day / Infoveranstaltung Küfa - 19:00 h - interaktiver Input: "bedarfsgerechtes Handeln" - 20:30 h - Musik - 21:30 h (Die Veranstaltung findet in English statt.) “It is time for the next generations to continue our struggle against social injustice and for the rights of humanity. It is in your hands.” – Nelson Mandela Am 18. Juli feiern wir, Women Across Borders, den internationalen Nelson- Mandela- Tag in Berlin in der K9. Offiziell führten die Vereinten Nationen diesen Tag im November 2009 in Ehren an Nelson Mandela ein. Seit 2010 findet dieser am 18.Juli, zu Nelson Mandelas/ Madiba's Geburtstag, statt. Madiba's Geburtstagswunsch war es, dass nicht er gefeiert wird, sondern dass jeder einzelne Mensch etwas bewegt und an diesem Tag andere Menschen in seiner/ ihrer Umgebung unterstützt. Wir hoffen, dass ihr uns unterstützt und zahlreich erscheint, um seinen Geburtstagswunsch umsetzen zu können. Lasst uns den Mandela-Tag durch unsere gemeinsame Zusammenarbeit zu einem besonderen Tag für uns und für andere (für Flüchtlingsfrauen in Südafrika) etwas Gutes, sowie die Welt ein kleines bisschen besser machen. Dafür werden wir mit einer Küfa (Küche für alle = 2 €), einem interaktiven Input von Women Across Borders über Südafrika/Nelson Mandela/Flüchtlinge und Hilfen sowie mit musikalischer Untermalung den Abend gemeinsam mit euch gestalten. Eine Bar ist vorhanden. Die eingesammelten Gelder durch die Küfa und weitere Spenden gehen direkt an Women Across Borders nach Durban. Euer Women Across Borders Team http://www.womenacrossborders.org.za/ Sonntag, 27.07.2014 - 20:00 h - Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmeabend Barrura Begiratzeko Leihoak FENSTER NACH INNEN Baskenland 2012, 90 Minuten, Baskische OF mit dt. u-titeln Fünf Regisseure porträtieren fünf baskische politische Gefangene. Der Film gibt einen Einblick in die Lebenswirklichkeiten dieser Menschen, jenseits der Tagesaktualitäten und Schlagzeilen. „Eine politisch aktive junge Frau zählt die Tage bis zu ihrer Festnahme. Ihre Freundin hatte sie nach schlimmer Folter in spanischer Polizeihaft als Mitglied der in Spanien verbotenen und in Frankreich legalen Jugendorganisation Segi angegeben. Ein Mann kehrt nach 17 Jahren Haft zurück in die Gesellschaft. All die Jahre war er in ständig wechselnden Gefängnissen inhaftiert, hunderte Kilometer von seiner Familie entfernt. Eine Mutter nimmt jedes Telefonat mit ihrer inhaftierten Tochter auf und füllt damit 125 Audiokassetten. Sie erlebt, wie der spanische Staat mittels der “Doktrin Parot” die Haftzeit für ihre Tochter um mehrere Jahre verlängert. Ein Professor für Journalismus versucht, sich in der Einsamkeit seiner Zelle selbst zu finden. Als die baskische Zeitung EGIN verboten wurde, wurden er und andere Journalisten, die für EGIN arbeiteten, als angebliche Terroristen verurteilt. Ein ehemaliges Führungsmitglied der ETA baut die Beziehung zu einem Jugendfreund und heutigem Filmemacher wieder auf.“ combatiente zeigt : * revolution - politische filmabende. * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen. * gelebte geschichte des widerstands. Sonntag, 31.08.2014 - 20:00 h - Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmeabend in erinnerung an tamara bunke am 31. august 1967 am río grande in bolivien erschossen "Tania la Guerillera" „Tamara Bunke wurde am 19. November 1937 in Buenos Aires geboren. Sie war Guerillakämpferin und wurde unter dem Namen "Tania la guerrillera" weltweit als die Frau bekannt, die an Che Guevaras Seite in Boliven kämpfte. Ihre Eltern sind -Kommunisten- vor dem Nazifaschismus nach Argentinien emigriert,. 1952 kehrte die Familie zurück nach Deutschland, in die DDR, wo Tamara ihre Oberschulbildung abschließt und an der Humboldt-Universität studiert, an der sie eine Lateinamerikagruppe gründete. Che Guevara lernte sie als Dolmetscherin kennen, als dieser die Ostblockstaaten bereiste. Ihre Dolmetschtätigkeit ermöglichte es ihr nach Kuba zu gelangen, wo sie sich 1962 der revolutionären Miliz anschloss. 1963 begann sie unter dem Decknamen "Tania" für den kubanischen Geheimdienst zu arbeiten. Sie reist 1964 nach Bolivien, wo sie im Auftrag Guevaras ein großes Beziehungsnetz in Diplomaten- und Regierungskreisen aufbaut. Nachdem Tamara in Prag mit Guevara zusammentrifft, beginnt Ende 1966 in Bolivien die unmittelbare Vorbereitung des Guerilla-Kampfes. Tanias Tarnung fliegt unerwartet auf, als am 21. März 1967 das bolivianische Militär ihr Fahrzeug mit vielen Dokumenten findet, sie schließt sich den kämpfenden Gruppen an. Es gibt erste Gefechte mit der bolivianischen Armee und bald beginnt ein entbehrungsreicher Marsch. Tania wird krank und bleibt in der Nachhut zurück. Diese wird von der Armee gejagt und erleidet große Verluste. Schließlich werden fast alle, auch Tamara Bunke, in einem Hinterhalt am 31. August 1967 getötet.“ combatiente zeigt : * revolution - politische filmabende. * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen. * gelebte geschichte des widerstands. Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus! Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an. IMMER Bar Kneipe Café Liberación Montag bis Samstag ab 19 Uhr (Mai-September ab 17 Uhr) Nette Kneipe für nette Leute. Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen. Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. Einfach in der Kneipe fragen. INFOS K9-Veranstaltungsetagen Räume für Veranstaltungen, Konzerte, Treffen, Parties! Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete! Anfragen in den Briefkasten oder an: groessenwahn@kinzig9.de Schlafplätze in der K9 für bis zu 6 Leute! Anfragen an: remise@kinzig9.de K9 Hausprojekt Kinzigstraße 9 / 10247 Berlin U5 Samariterstraße oder S Frankfurter Allee www.kinzig9.de