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Veranstaltungen November 2014

                			
Sonntag, 02. 11. 2014 – ab 15:00 Uhr – Größenwahn Feier zum "Tag der Toten Vom 31.10. bis 2.11. wird in Mexiko der Tag der Toten gefeiert. Dabei handelt es sich um ein Ritual aus vorkolonialer Zeit, an dem die Toten zurück kommen und gemeinsam mit ihren Hinterbliebenen ein Fest feiern: Für die Toten wird ein Altar aufgestellt, der mit Blumen, Fotos und Essen gefüllt wird. Es wird gesungen und getanzt. An diesem 2. November laden wir euch ein, gemeinsam mit unseren Toten zu feiern. Ganz besonders möchten wir unser Fest aber denjenigen widmen, die in den letzten Jahren in Mexiko ermordet wurden: Opfern von staatlicher Repression und Polizeigewalt, von organisiertem Verbrechen und mexikanischer- US-amerikanischer Grenzpolitik. Wir möchten uns gegen Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie richten und der Toten gedenken, die in diesem Kontext ihr Leben verloren haben. Ab 15.00 Uhr starten wir mit Basteln (Linoldruck und Scherenschnitte), einer piñata, pan de muertos und Filmen für Menschen aller Altersgruppen. Abends gibt's KüFa (z.B. veganen Pozole) und Livemusik (Son Jarocho). Celebración „Día de l@s muert@s“  El 31, 1 y 2 de noviembre celebran en México central el día de muert@s, un ritual pre-colonial dedicado a la muerte. A l@s muert@s se les construye un altar con ofrendas simbólicas como flores, fotografías, copal y platillos que vendrán a degustar en la madrugada. El culto a la muerte es una velada comunitaria alegre.  Este 2 de noviembre les invitamos a celebrar con nuestr@s muert@s. Sin embargo dedicaremos especialmente nuestra ofrenda a tod@s l@s muert@s que han sido asesinadas sin tener justicia en los últimos años en México, en un contexto de opresión, crimen organizado coludido con el gobierno mexicano y en donde la fuerza policial tiene un poder casi sin límite. Dedicamos la fiesta también a l@s víctimas de racismo, sexismo, homofobia y transfobia en México e en el resto del mundo. A partir de las 15.00 horas habrá actividades para gente de todas edades (grabados de linolio, piñata, películas) y pan de muertos. Por la noche habrá KüFa (Pozole Vegano entre otras cosas) y Son Jarocho. Sonntag, 09. 11. 2014 – 20:00 Uhr – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmeabend in erinnerung an Holger Meins am 9. november 1974 im hungerstreik ermordet „Holger Klaus Meins, geboren am 26. Oktober 1941 in Hamburg- Eimsbüttel, war ein Genosse, der in der RAF-Guerilla kämpfte.“ „Starbuck - Holger Meins ein Film von Gerd Conradt 2001; 90 Minuten Starbuck - das ist der Steuermann der Pequod aus Melvilles Roman "Moby Dick". Starbuck - war der Kampfname von Holger Meins. 25 Jahre nach seinem Tod begibt sich der Filmemacher Gerd Conradt auf Spurensuche nach dem Steuermann der RAF. Wer war Holger Meins? Was führte ihn in den Untergrund? Welche Umstände führten zu seinem Tod, mit dem er zum erklärten Symbol des radikalen Widerstandes wurde? Was bleibt von ihm? Auf dem Weg durch dieses Kapitel deutscher Geschichte geben ihm anhand der vielfältigen Zeitdokumente die unterschiedlichsten Weggefährten Auskunft. An den Pfadfinder, Künstler, Filmemacher und Guerillero Meins erinnern sich u.a. Gretchen Dutschke, Harun Farocki, Wolfgang Petersen, Peter Lilienthal, Michael Ballhaus, Margrit Schiller und "der Familienbulle", Kriminalkommissar Alfred Klaus.“ combatiente zeigt : * revolution - politische filmabende. * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen. * gelebte geschichte des widerstands. Samstag, 15.11. 2014 – ab 22:00 h – Größenwahn & Leichtsinn Soliparty In Rojava (Westkurdistan/Nordsyrien) entwickelt sich gerade ein Gesellschaftsmodell, welches auf Basisdemokratie, Säkularität und feministischer Emanzipation basiert. Im kurdischen Autonomieprojekt entstehen Ansätze für eine emanzipatorische Gesellschaft jenseits von Nationalstaat und ethnischer oder religiöser Spaltung im von Katastrophenmeldungen geprägten Nahen Osten. Diese Hoffnung auf eine bessere Welt, sowohl für die Menschen im Nahen Osten, als auch anderswo, wird bedroht durch die Angriffe des Islamischen Staat (IS): Dieser droht seit Wochen die eingekesselte Großstadt Kobanê einzunehmen und die mit Rojava verbundene Hoffnung durch ein Blutbad an Tausenden von Menschen und eine brutale fundamentalistische Diktatur zu beenden. Für die Verteidigung gegen die Angriffe des IS, aber auch für den (Wieder-)Aufbau des kommunitären Projekts wird neben politischer Solidarität dringend Geld benötigt. Auf der Soli-Party erwarten euch zu diesem Zweck neben einer Auswahl elektronischer Tanzmusik auch eine erlesene Palette hochprozentiger Cocktails. Eine Veranstaltung der Interventionistischen Linken Berlin, Infos: http://www.fels-berlin.de Sonntag, 23.11. 2014 - 20:00 h - Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmeabend Stockholm 75 Dokumentarfilm von David Aronowitsch, Schweden 2004, 58 Min., dt.-engl.m.U. Im Mittelpunkt des films steht Karl-Heinz Dellwo Im April 1975 gehört Karl-Heinz Dellwo zum „Kommando Holger Meins“, das die westdeutsche Botschaft in Stockholm besetzt, zwölf Geiseln nimmt und die Freilassung von 26 Gefangenen (RAF u.a.) fordert. Die Besetzung dauert zwölf Stunden und endet mit der Niederlage der Besetzer. Zwei Botschaftsangehörige werden erschossen. Bei der Erstürmung der Botschaft kommt es zu einer Explosion. Das RAF Mitglied Ulrich Wessel stirbt dabei. Der schwedische Filmemacher David Aronowitsch erforscht Dellwos Darstellung seiner Geschichte. Die Ereignisse der Besetzung und Dellwos Meinung darüber sind genauso Thema des Films, wie die Gefängnisjahre, sein Leben heute und die Diskussion mit seiner Familie. Der Dokumentarfilm wird von den Kinos der brd als auch von den Filmverleihen ignoriert. David Aronowitsch fragt in dem Film nach den Motiven für die Aktion der RAF in Stockholm 1975 und nach den persönlichen und politischen Konsequenzen für das damalige Kommando-Mitglied Karl- Heinz Dellwo. Der Film versucht auch einen kleinen Einblick in seine 20-jährige Knastzeit und seine heutige Lebenssituation zu geben. Deutlich wird, dass eine Reflektion der Aktion, sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Geschichte des bewaffneten Kampfes in der BRD, insbesondere der RAF noch lange nicht beendet ist. combatiente zeigt : * revolution - politische filmabende. * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen. * gelebte geschichte des widerstands. Samstag, 29.11. 2014 – ab 20:30 h – Größenwahn & Leichtsinn Medibüro Soliparty / Motte: Es ist uns keine Ehre! Party mit kamerunischer Küfa, Livemusik und DJ's und DJanes Mit dabei sind: Bahati (live: Hip Hop, Soul, R&B, Lyrical,Experimental), Lucha Amada (Latin/Ska, Drum'n'Bass), Alexy Zazar (African Music), Bella Cuts (fierce femme beats & bass) Eintritt (falls): 4-7€ Solizweck: Arbeit des Medibüro Berlin genauere Infos zur Arbeitsweise des Medibüro siehe Website www.medibuero.de Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus! Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an. IMMER Bar Kneipe Café Liberación Montag bis Samstag ab 19 Uhr (Mai-September ab 17 Uhr) Nette Kneipe für nette Leute. Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen. Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. Einfach in der Kneipe fragen. INFOS K9-Veranstaltungsetagen Räume für Veranstaltungen, Konzerte, Treffen, Parties! Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete! Anfragen in den Briefkasten oder an: groessenwahn@kinzig9.de Schlafplätze in der K9 für bis zu 6 Leute! Anfragen an: remise@kinzig9.de K9 Hausprojekt Kinzigstraße 9 / 10247 Berlin U5 Samariterstraße oder S Frankfurter Allee www.kinzig9.de