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Veranstaltungen Juni 2017

                			
Donnerstag, 08.06.2017 – 19.30 h – Größenwahn Film und Diskussion „Im Herbst der Bestie“ – IWF Tagung 1988 in Berlin Im September 1988 fand in Berlin die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank statt. Eine spektrenübergreifende Gegenmobilisierung brachte mehrere Zehntausend Menschen dagegen auf die Straße, wobei sich verschiedenste Aktionsformen gegenseitig ergänzten. Die Proteste werden mitunter als Vorläufer der heutigen Gipfelproteste gesehen. Im Rahmen der Berliner Aktionswoche gegen den G20 wollen wir deshalb den Film "Im Herbst der Bestie" zeigen, welcher die damaligen Geschehnisse porträtiert. Anschließend wollen wir mit einigen Mitwirkenden ins Gespräch kommen. Sonntag, 11.06.2017 – 20.00 h – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend Ein Lied für Argyris Dokumentarfilm von Stefan Haupt - 2006 – 105 Minuten - Deutsch, Griechisch Vom Leben und Kampf des Argyris Sfountouris, der das Massaker am 10. Juni 1944 als knapp 4-Jähriger überlebte. „Am 10. Juni 1944, vier Tage nach der Landung der Alliierten in der Normandie, überfällt eine deutsche SS-Division das kleine Bauerndorf Distomo und metzelt die Bevölkerung aufs Brutalste nieder. Mit dem Massaker, bei dem 218 Männer, Frauen, Kleinkinder und Säuglinge gefoltert, verstümmelt und getötet werden, rächen sich die Deutschen für einen kurz zuvor erfolgten Angriff griechischer Partisanen. Argyris, noch keine vier Jahre alt, verliert seine Eltern und 30 weitere Familienangehörige. Er kommt in ein Waisenhaus nach Athen, dessen ärmlicher Trostlosigkeit er schließlich entflieht, indem er sich um eine Aufnahme im Kinderdorf Pestalozzi in Trogen bewirbt. Später studiert er Mathematik und Astrophysik an der ETH Zürich, hilft dabei, das Schweizerische Katastrophenhilfekorps aufzubauen, und engagiert sich in der Friedensforschung; zugleich beginnt Argyris, sich gemeinsam mit seinen Schwestern für deutsche Reparationszahlungen an die Opfer der SS-Gewaltakte einzusetzen - bis anhin erfolglos, denn der deutsche Staat erachtet die 1944 begangenen Schändungen als «Maßnahme im Rahmen der Kriegsführung». Ich bin der kleine Junge - Argyris Sfountouris in der Anstalt https://www.youtube.com/watch?v=LZcW8zJm9OU https://de.wikipedia.org/wiki/Argyris_Sfountouris https://www.nadir.org/nadir/initiativ/ak-distomo/ combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolución muß sein! filme aus aktivem widerstand & revoluciónären kämpfen Mittwoch, 29.06.2017 – 19.00 h – Größenwahn Lesung mit Rehzi Malzahn "dabei geblieben. Aktivist_innen erzählen vom Älterwerden und Weiterkämpfen" Linker Aktivismus ist etwas für Jugendliche – spätestens mit Anfang 30 werden andere Sachen wichtiger und man »steigt aus«. Stimmt das? Als die Autorin Anfang 30 war, steckte sie noch mitten drin. Doch die Gleichaltrigen wurden immer weniger und die Zweifel immer mehr: Szenestreits und Perspektivlosigkeit, die Weltlage erscheint verfahren und dann bricht auch noch die Gruppe weg. Wie also geht das mit dem Weiterkämpfen? In 25 Interviews geht das Buch der Frage nach, wie ältere Genoss_innen als Linke in der Gesellschaft und als Ältere in der Linken leben: wie kommt es, dass sie noch »dabei« sind? Und: wobei überhaupt? Es geht um Frustration und Motivation, Zweifel, Ängste und Leidenschaft, aber auch die Mühen des Alltags, den langen Atem, die inner Haltung und die Suche nach dem Guten Leben. Rehzi Malzahn wird eine Collage aus den Gesprächen lesen. Danach soll es vor Allem darum gehen, welche Zweifel und Fragen das Publikum hat. Wie erlebt Ihr Euren Aktivismus? Warum seid Ihr »dabei«? Und bei was eigentlich? Schon mal dran gedacht »aufzuhören«? Was passiert dann mit der Wut, der Kritik, der Suche nach dem Guten Leben? Falsche Fragen gibt es hier nicht, es kann viele Herangehensweisen geben. Interessant ist, was Euch bewegt. Donnerstag, 30.06.2017 – 19.30 h – Größenwahn 15M Filmabend Tarajal, el documental de Metromuster, que desmonta la impunidadel la impunidad en la frontera sur. Investiga el caso de la muerte de 15 immigrantes en la playa de Ceuta de Tarajal el 6.02.2014, después del uso de material antidisturbios por parte de la Guardia Civil. Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus! Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an. IMMER Bar Kneipe Café Liberación Montag bis Samstag ab 19 Uhr (Mai-September ab 17 Uhr) Nette Kneipe für nette Leute. Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen. Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. Einfach in der Kneipe fragen. INFOS K9-Veranstaltungsetagen Räume für Veranstaltungen, Konzerte, Treffen, Parties! Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete! Anfragen in den Briefkasten oder an: groessenwahn@kinzig9.de K9 Hausprojekt Kinzigstraße 9 / 10247 Berlin U5 Samariterstraße oder S Frankfurter Allee www.kinzig9.de