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Veranstaltungen April & Mai 2017

                			
Samstag 29.04. & Sonntag 30.04. – 13.00 h bis 18.00 h – Leichtsinn K9-Rotations-Flohmarkt In unserem Hausprojekt wird alle 3 Jahre "rotiert": Wir ziehen alle gemeinsam um, "damit niemand für immer im kleinsten Zimmer wohnen muss und weil Alteingesessene kein lebenslanges Anrecht auf das schönste Zimmer haben sollen (...) Wir (...) bleiben dabei in Bewegung. Denn wer rastet rostet." (http://kinzig9.de/hausprojekt.html) Und da kommen viele Sachen zusammen: * das schicke Kleidungsstück, das Du schon immer anziehen wolltest... * das seltene Buch, das Du unbedingt lesen möchtest... * das praktische Möbel, das Dir fehlt... * das ausgefallene Objekt, dass Du schenken willst... Daher komm vorbei und bring andere mit!! -> Auf *Spendenbasis* zugunsten von Geflüchteten <- Wir freuen uns auf Deinen Besuch! PS. Für Bald-Umzieher*innen: Es wird voraussichtlich auch eine Menge leerer Bananen- und anderer Gemüsekisten geben! Sonntag, 30.04.2017 – 20.00 h – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend „OLGA BENARIO“ biografie - doku - spielfilm R: Galip Iyitanin, 2003; 90 min. ein leben für die revolución von jung an ist sie politisch aktiv, geht mit 15 jahren in die kommunistische jugend, mit 17 zieht sie von münchen nach berlin-neukölln, ist im kommunistischen jugendverband (KJVD) aktiv.1928 mit 20 beteiligt sie sich an der bewaffneten befreiungsaktion des genossen otto braun aus dem berliner gericht in moabit, ist dann illegal in moskau und europa aktiv. in frankreich und großbritannien arbeitet sie für die revolutionäre arbeiterbewegung. in der sowjetunion erhält sie eine militärische ausbildung. durch die komitern wird sie 1935 mit louis carlos prestes nach brasilien geschickt um dort die revolution vorzubereiten. nach dem scheitern der revolution 1936 gefangengenommen wird sie schwanger an das faschistische deutschland ausgeliefert und bringt im berliner knast barnimstraße ihre tochter anita zur welt. im februar 1938 wurde sie in das KZ Lichtenburg 1939 in das KZ Ravensbrück verlegt. 1942 wurde sie mit anderen gefangenen des KZ Ravensbrück nach Bernburg transportiert und: ERMORDET durch die „Aktion 14f13“ in der „Euthanasie“-Anstalt Bernburg, Ende April 1942. geschichtsbewußt zeigen: revolución muß sein! * revolution - politische filmabende * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen * gelebte geschichte des widerstands Mittwoch, 03.05.2017 – 18.30 h – Größenwahn Vortrag + Film über das ehemalige Frauengefängis Barnimstraße In der Friedrichshainer Barnimstraße befand sich von 1868 bis 1974 - durch viele verschiedene politische Systeme hindurch - das zentrale Gefängnis für Frauen in Berlin. Die Veranstaltung wird einen Fokus auf die Nutzung des Gefängnisses während des Nationalsozialismus legen. Seit dem das Gebäude 1974 abgerissen wurde, gab es verschiedene Ansätze und Versuche das Gelände als Ort des Erinnerns und Gedenkens zugänglich zu machen. Die Auseinandersetzung darüber ist nicht abgeschlossen und wird in der Veranstaltung thematisiert werden. Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die Vermischung und Gleichsetzung von NS-Verbrechen mit DDR-Unrecht. Eingeladen haben wir Claudia von Gélieu. Sie wird zur Geschichte und Debatte um das Frauengefängnis referieren. Außerdem werden wir den Film „Frauengefängnis Barnimstraße. Zeitzeuginnen berichten über ihre Haft 1933-1945.“ (Claudia v. Gélieu, Maria Binder, Ingrid Fliegel, Susanne Krekeler, Berlin 1997) zeigen. Im Anschluss gibt es Platz für Fragen und Diskussionen. Claudia von Gélieu ist Autorin des Buches "Barnimstraße 10. Berliner Frauengefängnis 1868–1974", Mitbegründerin der "Frauentouren" & engagiert sich in der Galerie Olga Benario. ak36.blogsport.de Freitag, 05.05.2017 – 21.00 h – Größenwahn & Leichtsinn Soliparty für Interbrigadas Trash Geballer Der Kiez erhebt sich und der Weddinger Mond kracht in die K9. Interbrigadas - eine selbstorganisierte Soligruppe für politische Bildung - möchte eine offene Plattform für internationalen Austausch darstellen und über krass besch***e Ausbeutungsverhältnisse informieren. Da Berliner-Luft und Liebe allein für unsere Utopie nicht ausreichen, spendet, trinkt, spendet und liebt euch hier…. angezogen bitte. Der Salon ist eröffnet, der Mexikaner ist an der Bar erhältlich und wir wühlen uns mit euch durch diverse Trashsounds. *ACTS* DJane Claus DJ TresenGuerrilla ( RedHeadMusic ) Düsentrieb Dynamite Moskows Rache für Rambo ( Moskows Rache für Rambo ) Denzel Somit geht ein Geist durch Europa und vom Bass einstürzende Fotowände reißen euch in den Spanien-Brigade-Flair. ….. Mottoparty: Wer als Linke Legende erscheint, bekommt 'nen Shot! Spendeneintritt: 3 - 7 Euro www.interbrigadas.org www.facebook.com/interbrigadas.brigadas Sonntag, 21.05.2017 – 20.00 h – Größenwahn combatiente zeigt: revolution - politischer filmabend Ein Portrait - Das kurze Leben des W o l f g a n g B o r c h e r t „Ich möchte Leuchtturm sein in Nacht und Wind – für Dorsch und Stint – für jedes Boot – und bin doch selbst ein Schiff in Not!“ „1941 wird Borchert als 20-Jähriger in der Heeresgruppe Mitte zum deutschen Angriff auf die Sowjetunion an die russische Front kommandiert. Am 23. Februar 1942 kam es zu einer Schussverletz ung seiner linken Hand (die er sich selbst zugefügt hatte), in deren Folge sein Mittelfinger amputiert werden musste. Wegen Verdacht auf Selbstverstümmelung wurde Borchert nach seiner Rückkehr verhaftet und ins Nürnberger Militärgefängnis überführt. Am 31. Juli fand der Prozess statt, bei dem die Anklage die Todesstrafe forderte, das Gericht jedoch auf Freispruch entschied. Aufgrund des gesammelten Belastungsmaterials an kritischen Äußerungen Borcherts über die Nazifaschisten kam es zu einem zweites Verfahren wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz, das mit einer Verurteilung zu sechs Wochen verschärften Arrests mit anschließender „Frontbewährung“ endete. Am 8. Okt. 1942 kam Borchert wieder frei, doch 1944 wurde er nach einer Goebbels-Parodie, die ein Beobachter denunziert hatte, wegen Wehrkraftzersetzung zu neun Monaten Gefängnis verurteilt.“ "Eine kurze, wunderbare Theaterzeit" (März - Juni 1941) Nach 1945 = Borcherts Stücke wurden ein Aufschrei. In der Erzählung „Die Hundeblume“ hat Borchert seine Zeit im Nürnberger Militärgefängnis eingebracht. „Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine Kochtöpfe mehr machen- sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, Dann gibts nur eins - Sag NEIN!“ geschichtsbewußt zeigen: revolution muß sein! * revolution - politische filmabende * filme aus aktivem widerstand und revolutionären kämpfen * gelebte geschichte des widerstands Gegen Homophobie, Transphobie, Rassismus, Sexismus und Antisemitismus! Die K9 versteht sich als Schutzraum, der jener Gewalt etwas entgegensetzen möchte: Wehren wir uns! Achtet auf euch und andere, bleibt zusammen und greift ein, wenn ihr Übergriffe beobachtet. Falls ihr euch auf Veranstaltungen in der K9 unwohl fühlt oder Hilfe braucht, sprecht uns, unsere Veranstalter_innen oder andere Gäste an. IMMER Bar Kneipe Café Liberación Montag bis Samstag ab 19 Uhr (Mai-September ab 17 Uhr) Nette Kneipe für nette Leute. Internet und Kicker umsonst. Fassbier, Cocktails und vieles mehr. Manchmal Konzerte, Filme, Ausstellungen. Das Liberación kann für öffentliche Veranstaltungen, Geburtstage oder sonstige Partys gemietet werden. Einfach in der Kneipe fragen. INFOS K9-Veranstaltungsetagen Räume für Veranstaltungen, Konzerte, Treffen, Parties! Diskussions-, Polit- und Infoveranstaltungen zahlen keine Miete! Anfragen in den Briefkasten oder an: groessenwahn@kinzig9.de K9 Hausprojekt Kinzigstraße 9 / 10247 Berlin U5 Samariterstraße oder S Frankfurter Allee www.kinzig9.de